SPD-Spitze für Rot-Rot im Saarland und in Thüringen
Die Wahlumfragen für die SPD sind schlecht. Zu schlecht, um einen Politikwechsel ohne DIE LINKE, in den CDU-regierten Ländern erreichen zu können. Grund für die SPD-Spitze die bislang praktizierte totale Ablehnung der LINKEN sofort aufzugeben und mit Lob für ihre Regierungsarbeit im Land Berlin um deren Mitwirkungen in gemeinsamen Regierungen zu buhlen.
Schlechte Wahlumfragen für die SPD in beiden Bundesländern
Der von SPD für das Saarland und Thüringen angestrebte Politikwechsel nur mit den Stimmen der SPD und Grünen ist angesichts aktueller Umfrageergebnisse Utopie. Im Saarland ergibt sich nach einer Wahlumfrage der Forschungsgruppe Wahlen vom 21. August 2009 folgende Stimmverteilung: CDU 36 %, SPD 26 %, DIE LINKE 16 %, FDP 9 % und Grüne 6 %. Die SPD kann dabei von Stimmverlusten der CDU gegenüber der Landtagswahl 2004 nicht profitieren. Sie verliert selbst Wählerstimmen und die Wahlgewinner wären FDP und DIE LINKE.
Ähnlich stellt sich für die SPD die Lage in Thüringen dar. Nach einer Umfrage des Institutes für Meinungsforschung Leipzig vom 22. August 2009 erhielten die Parteien folgende Wählerstimmern: CDU 37 %, SPD 20 %, DIE LINKE 23 %, FDP 9 % und Grüne 5 %. Die SPD legt gegenüber der Landtagswahl 2004 an Stimmen zu. Zweitstärkste Partei bleibt trotz leichter Verluste die Partei DIE LINKE.
Schlechte Wahlumfragen ändern Meinung der SPD zur Partei DIE LINKE radikal
Die SPD-Spitzen Steinmeier (Kanzlerkandidat), Müntefering (SPD-Vorsitzender) und Gabriel (Umweltminister) sind durch Medien getourt, haben kaum eine politische Talkrunde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgelassen, zu erklären das eine Zusammenarbeit der Partei DIE LINKEN ausgeschlossen sei.
Jetzt sagt SPD-Umweltminister Gabriel der Financial Times Deutschland in einem Interview vom 28.8. zur LINKEN “Es sei absurd, der Linkspartei zu unterstellen, dass sie prinzipiell regierungsunfähig sei. Ob sie das ist, entscheidet sich für mich allein an den Inhalten, die sie vertritt. Im Land Berlin tragen die Linken eine sehr vernünftige Politik mit: Auch in manch anderem Bundesland machen die solide Politik, und dort würde ich eine Zusammenarbeit nicht generell ausschließen.”
Der SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier setzt darauf das von SPD-Regierungsbeteiligungen im Saarland und Thüringen positive Trends auf die Bundestagswahl ausgehen. Dafür scheint jedes Mittel recht zu sein. Ein einfaches seine bisherige Meinung zur Partei DIE LINKE dafür über Bord zu werfen.
In Thüringen ist der Weg zur einer Rot-Roten-Koalitions-Regierung verbaut, selbst wenn nach der Landtagswahl die Stimmen dafür ausreichend sind. Der Grund der Thüringer SPD-Spitzenkandidat Matschie lehnt einen Ministerpräsidenten Ramelow von der Partei DIE LINKEN kategorisch ab.
Fazit
Die Spatzen haben es schon lange vom Dach gepfiffen das die Meinung der SPD zur Partei Die Linken von möglichen Erfolgaussichten diktiert wird. Der Auffassung der CDU/CSU das sich bei der Bundestagswahl wiederholt ist naheliegend.








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